#29: Corona-Impfungen – Funktion, Langzeitfolgen, Unfruchtbarkeit?

 

Corona-Impfungen

Wie funktionierts‘, welche Bedenken gibt es und was sagt die Wissenschaft dazu?

 

Hi, willkommen bei Wunderwelt Körper! In der vorherigen Episode habe ich über Impfstoffe im Allgemeinen erzählt. Wie funktionieren sie, welche grobe Unterscheidungen gibt es und warum das viel mit Hausaufgaben und kleinen Katzen zu tun hat. Die Corona-Impfung ist zur Zeit täglich in den Medien. Seit einem guten Jahr beschäftigt dieser Virus die Welt. Alle haben auf einen Impfstoff gehofft. Aber jetzt- jetzt, hat Europa im weltweiten Vergleich eine niedrigere Bereitschaft für die Impfung. 1 Die niedrige Impfbereitschaft hängt übrigens direkt mit den Anti-Impf-Kampagnen in Social Media zusammen. 2

Es gibt viele Bedenken und große Unsicherheit. Als Gegenmaßnahme setzt die Regierung auf Pro-Impfkampagnen. Aber auf wenig Aufklärung. Vielen Personen reicht es nicht, wenn ein Werbespot ausgestrahlt wird in denen uns zuversichtliche Schauspieler ? entgegenlächeln. In dieser Episode kläre ich auf. Wie funktionieren die Impfstoffe, was für Bedenken gibt es und was sagt die Wissenschaft dazu?

 

In der vorherigen Episode, Episode #28 über Impfungen im Allgemeinen hast du über die Immunabwehr des Körpers gehört. Außerdem hast du den Unterschied zwischen passiver und aktiver Immunisierung erfahren. Für ein besseres Verständnis empfehle ich dir, auch diese Episode anzuhören! Aber hier eine kurze Zusammenfassung: Um Krankheitserreger, in dem Fall den Coronavirus, zu beseitigen, braucht es Antikörper vom Körper. Antikörper schauen aus wie ein kleines Y und bekämpfen ganz gezielt spezifische Krankheitserreger. Es ist ein Schlüssel-Schloss-Prinzip. Jeder Antikörper ist ganz spezifisch für einen bestimmten Erreger gemacht. Und auch für den Corona-Virus gibt es eigene Antikörper.

Die B-Zellen, alias Berta-Zellen, des Immunsystems schwimmen durch die Gegend und präsentieren verschiedene Antikörper wie Ausstellungsstücke an ihrer Oberfläche. Trifft dieses Ausstellungsstück auf den passenden Krankheitserreger, klont die Berta-Zelle ganz viele Antikörper und versendet diese zum Kampf in die weite Welt des Körpers. Zusätzlich gibt es noch T-Zellen, alias Theodor-Zellen, die der Berta versichern, dass er die Krankheitserreger auch gesehen hat. So ein Krankheitserreger kann groß sein und verschiedene Oberflächenmerkmale haben. In der vorhergegangenen Episode haben wir immer von dem Hut des Masernerregers gesprochen. Die einzelnen Oberflächenmerkmale werden Antigene genannt. 3 Also dieses körperfremde Antigen wird von einer körpereigenen Maschine, dem Antikörper, bekämpft. Das Wort Antigen kennst du bereits von dem Antigen-Schnelltest. Hier wird überprüft, ob du zum aktuellen Zeitpunkt Antigene des Virus in dir trägst. Und wenn diese Oberflächenmerkmale da sind, also die Antigene, dann hängt auch der restliche Virus dran. 4,5 Der Corona-Virus hat seinen Namen, weil er auf seiner Oberfläche ganz viele kleine Proteine rausstehen hat, die ausschauen wie kleine Kronen. Krone-Corona. Diese kleinen Krönchen sind die Antigene. Auf diese Krönchen wird im Antigentest getestet und dank diesen Krönchen wird die Antikörperproduktion des Immunsystem auf Hochtouren gefahren.

 

Die Main Player der Corona-Impfstoffe sind aktuell die Unternehmen BioNTech/Pfizer, Moderna, sowie AstraZeneca 4,6,7

BioNTech/Pfizer und Moderna verfolgen den gleichen Ansatz mit der mRNA-Technologie. AstraZeneca nutzt einen sogenannten Vektorvirus-Impfstoff. 8

 

 

Den Impfstoff von AstraZeneca möchte ich nur kurz erwähnen. Den Schwerpunkt lege ich auf die mRNA-Impfstoffe. AstraZeneca setzt auf einen Vektorimpfstoff. Der russische Impfstoff Sputnik übrigens auch. Man nimmt einen Virus her, der ungefährlich für Menschen ist. Dort packt man die DNA, den Bauplan für das Krönchenprotein rein und ab geht die Post. Die menschlichen Zellen nehmen die DNA auf, bilden selber das Krönchenprotein und aktivieren die Antikörperproduktion. Der Vorteil: DNA ist stabiler als RNA. Aus diesem Grund muss dieser Impfstoff von AstraZeneca nicht so radikal gekühlt werden wie der von BionTech/Pfizer und Moderna. 9–12

Nachteil: Aktuell ist der AstraZeneca-Impfstoff nicht so wirkungsvoll wie der von Pfizer/BioNtech oder Moderna (62% vs 95%). 9,13

 

Ich lege den Schwerpunkt dieser Episode auf den mRNA-Impfstoff.

Was ist so eine mRNA. mRNA wurde nicht von Genies im Labor erfunden, sondern lediglich entdeckt. Nämlich im menschlichen Körper. mRNA ist nämlich ein wichtiger Teil, damit wir Proteine aufbauen können. Proteine sind nicht nur in Muskeln vorhanden, sondern in tausenden verschiedenen Molekülen in uns. Sogar Antikörper bestehen aus Protein.14

Wie schon in den Episoden #14 Genmanipulation und #22 Mordaufklärung durch DNA beschrieben, tragen wir in jeder einzelnen Zelle unsere DNA, unseren Code, unser Bauplan, aus dem wir aufgebaut werden. Mit Ausnahme der roten Blutkörperchen.

 

Die DNA, der Bauplan, steckt im Zellkern. Der Zellkern hat eine eigene Wand die ihn vom Rest der Zelle abschirmt. Der Zellkern ist wie ein Safe, um die DNA zu schützen. Rundherum gibt es Zellorganellen, die verschiedene Aufgaben haben. Zum Beispiel produzieren sogenannte Ribosomen Proteine. Und um die ganzen Zellorganellen herum, ist dann noch die Zellwand, die die Zelle von anderen Zellen und dem extrazellulären Raum trennt. Die Ribosomen brauchen aber einen Bauplan, um Proteine zu produzieren. Blöderweise ist dieser Bauplan, die DNA, aber in dem Safe, im Zellkern eingesperrt. Hier kommt die mRNA ins Spiel.

Im Zellkern wird der genau der Abschnitt für das gewünschte Protein von der DNA abgeschrieben. Diese Abschrift ist die mRNA. Im Gegensatz zur DNA darf die mRNA den Zellkern verlassen und landet bei den Ribosomen. Die danken herzlich, lesen sich die Abschrift des Bauplans durch und produzieren das gefragte Protein.15

Das „m“ in mRNA und steht für messenger. Also Bote. mRNA ist der Postbote mit der Abschrift vom Code. Die RNA hat einige Ähnlichkeiten mit der DNA, hat aber ganz andere Funktionen. Eine RNA kann von einer DNA stammen, aber niemals andersrum. Denn die Funktion von RNA-Molekülen ist alleinig Genabschnitte der DNA abzuschreiben, damit außerhalb des Zellkerns Moleküle gebaut werden können. Diese Abschrift fällt nicht einfach von der DNA ab. Dafür braucht es einen ganzen Haufen an Molekülen (u.a. RNA-Polymerase, sigma-Faktor, Prä-mRNA, TATA-Box, Promoterelement, Transkriptionsfaktoren), die alle eine spezifische Aufgabe haben, um Abschnitte der DNA in RNA abzuschreiben. 3

Aus diesem Grund kann sich eine fremde mRNA auch nicht in unsere DNA einbauen. Es fehlen schlichtweg die passenden Moleküle für diesen Einbau. Manchmal passiert es, dass kleine Fehler beim Abschreiben von der DNA passieren. Deswegen können mRNA- Moleküle schnell von ihrem Umfeld abgebaut werden. Ansonsten gäbe es eine ganze Menge von unbrauchbaren Proteinen in uns.16 Das ist später wichtig, wenn wir uns der Frage widmen, warum es bisher noch keine mRNA-Impfstoffe gab. 17, 18,19,20–25

Das alles ist der normale Vorgang in jedem von uns. Ständig.

Wir halten also fest: mRNA ist der Postbote der die Abschrift von einem kleinen Teil des Bauplans von A nach B transportiert.

 

Und genau das macht man mit der mRNA-Impfung. Im Gegensatz zu Impfstoffen gegen andere Krankheiten werden bei dieser Impfung keine inaktivierten Krankheitserreger oder Teilchen davon geimpft, sondern nur der Bauplan dafür. Man impft den Bauplan, die mRNA, der dann von den körpereigenen Zellen abgelesen und selbst gebaut wird.

Jetzt schreiben sicherlich einige auf. Warum sollte man den Virus selbst ausbrüten?!

Keine Sorge, es wird nicht der Bauplan des ganzen Virus geimpft, sondern nur der Bauplan für die kleinen Krönchen die sich normalerweise auf der Virusoberfläche befinden.

Die Krönchen alleine können aber keinen Schaden anrichten. Das ist so, wie ein tyrannischer König und seine Krone. Die Krone selbst kann genau gar nix, außer rumliegen und glänzen. Das eigentliche Problem ist der tyrannische König.

Mehr als dieses Krönchen brauchen wir aber gar nicht. Denn die Berta-Zellen des Immunsystems scannen den Körper ja nur nach diesen Krönchen des Corona-Virus. Sobald die Berta-Zellen diese erkennen, produzieren sie ganz viele Antikörper und anschließend auch Gedächtniszellen. Die Gedächtniszellen sorgen dafür, dass falls sich der Virus „erneut“ in den Körper traut, die Produktion von Antikörper ohne Umwege mobilisiert wird. Somit kann es sich der Virus gar nicht im Körper gemütlich machen, sondern wird gnadenlos zerstört. 17–19,26

 

Die mRNA-Impfung hat zwei große Vorteile gegenüber Impfungen gegen andere Krankheitserreger.

  • Keine Hühnereier
  • Sollte der Virus mutieren, können mRNA-Impfstoffe schneller nachadjustiert werden, um auch gegen die mutierte Version zu helfen.

 

Was haben Hühner damit zu tun, oder wie man in Österreich sagt: die Hendln? Wir haben ja gesagt, dass bei einer aktiven Immunisierung der Körper selber Antikörper bauen muss und anschließend die begehrten Gedächtniszellen ausbildet. Das tut er, wenn er einen inaktivierten oder geschwächten Virus eingeimpft bekommt. Aber woher kommen denn diese inaktivierten oder geschwächten Viren? Bei der Entwicklung der Pockenimpfung wurde virushaltiger Eiter von den Infizierten unter die Haut von nicht Infizierten geritzt.27 Das machen wir jetzt nicht mehr so. Aber irgendwer muss ja die Viren für den Impfstoff ausbrüten. Und da sind wir auch schon beim Stichwort. Hühnereier werden mit lebendigen Viren infiziert und dort vermehren sie sich fleißig. Anschließend holt man die Viren aus den Eiern wieder raus und behandelt sie so, dass sie schwach, bzw. inaktiv werden. Diese Methode wurde im frühen 20.Jahrhundert entwickelt und wird noch immer praktiziert. Für die jährliche Grippeimpfung werden mehrere Millionen Eier benötigt. 28–33

Das sind nicht nur sehr viele Hendln, sondern auch ein großer Zeitfaktor. Denn der Prozess von Eier legen, Eier transportieren, Eier infizieren, Viren prüfen und so weiter ist zeitintensiv.

Und wenn der Virus in der wilden Umlaufbahn mutiert, dann haben wir den Salat. Dann waren die ganzen Eier umsonst, weil der eben hergestellte Wirkstoff vielleicht nicht mehr wirkt. Eiersalat.

mRNA muss nicht in Eiern ausgebrütet werden, sondern steril im Labor hergestellt.

Hier kommt ein weiterer Vorteil der mRNA-Impfungen in das Licht. Sollte der Virus mutieren, kann man eine mRNA-Impfung viel leichter modifizieren. Schließlich kennen wir die Sequenz der mRNA und können diese umschreiben. Natürlich sind anschließend noch paar sicherheitstechnische Test wichtig die auch Zeit kosten. Aber die Zeitersparnis gegenüber herkömmlichen Methoden ist enorm. 34,35,17,36

Außerdem bedeutet eine Mutation des Virus nicht automatisch, dass die bereits hergestellten Impfungen wirkungslos sind. Sie sind eventuell weniger effektiv. Aber natürlich werden die Virusmutationen genau beobachtet, um schnellstmöglich reagieren zu können. 37,38

 

Wenn die mRNA so viele Vorteile hat, warum gibt es bisher noch keine mRNA-Impfung am Markt? Der Grund ist ganz einfach: technische Herausforderungen.

mRNA ist so verdammt instabil! Sobald sie im Körper ist, gibt es viele Moleküle die sie anknabbern wollen. Somit kommt sie gar nicht zu ihrem Zielort. Bzw. nicht genug. Dank jahrelanger Forschung weiß man nun, wo man paar Schrauben drehen muss, damit die mRNA stabiler wird und überhaupt dorthin kommt, wo sie hin soll. 17, 18,19,20–25 Mittlerweile hat man auch ausgetüftelt, wie man die bestmögliche Immunantwort erhält. 39

Das schafft man, in dem die mRNA-Impfstoffe leicht modifiziert werden. Also hier oder dort wird ein kleine Molekül drangehängt die dann verschiedene Effekte auf den Impfstoff haben. 17,35,36

 

Es wurden einige Bedenken laut. Verändert die mRNA-Impfung unsere DNA? Was ist mit Langzeitfolgen? Hat die Impfung Einfluss auf die Fruchtbarkeit? Und wie wirken die Impfstoffe gegen Mutanten des Corona-Virus?

 

Nummer 1: Kann die mRNA-Impfung unsere DNA verändern? Wie vorhin schon erwähnt, kann eine RNA sich nicht in DNA umwandeln oder diese beeinflussen. Das ist eine Einbahnstraße. DNA wird mittels eines großen Komplexes verschiedener Moleküle abgeschrieben. Das Ergebnis ist die RNA. Die RNA wird zum Bau von Proteinen genutzt. Es gibt aber keine Moleküle die RNA in DNA umschreiben. Die Antwort ist ganz klar: Nein, die mRNA-Impfung hat keinen Einfluss auf unsere DNA, unsere Erbinformation.

Falls dich das beruhigt: Du hast mit großer Sicherheit öfters mal fremde RNA in dir. Zum Beispiel arbeiten auch Schnupfenviren mit RNA. Dann hattest du vielleicht eine rinnende Nase, mehr aber auch nicht. Bisher habe ich noch keinen Menschen mit drittem Auge nach einem Schnupfen gesehen. 40–42

 

Nummer 2: Was ist mit Langzeitfolgen? Können wir die überhaupt abschätzen?

Zwischen dem ersten Lockdown in europäischen Städten und der ersten Impfung ist weniger als ein Jahr vergangen. Normalerweise dauert es Jahre bis Jahrzehnte bis ein Impfstoff zugelassen wird. Können wir sicher sein, dass wir auch sicher sind?

Ja, können wir!

Im Gegensatz zur Impfstoffentwicklung unter Normalvoraussetzungen, wurden jegliche Leerzeiten weggelassen. Normalerweise werden Anträge geschrieben, Bestätigungen abgewartet, Geld und Ressourcen zusammengekratzt.

Unter Normalbedingungen wird eine klinische Phase erst nach der anderen gestartet. Jetzt wurden diese zeitgleich durchgeführt. Bei Corona-impfstoffen arbeitet die ganze Welt zusammen. Während die Experten für klinische Studien ihr Bestes auf ihrem Feld gegeben haben, haben parallel die Profis für Produktion ihre Werke schon ausgebaut. Das Projekt „Corona-Impfstoff“ wurde überall vorgereiht und hat nicht regungslos monatelang auf irgendwelchen Bürotischen verbracht. Dank der jahrzehnterlangen Grundlagenforschung für die aktuellen Impfstoffe, konnte man mit einer extrem guten Basis starten. Der Prozess war so rasch, nicht weil die Sicherheit links liegen gelassen wurde, sondern die Bürokratie. 43–46

Die durchgeführten Studien weisen sehr hohe Teilnehmerzahlen auf (Moderna > 30.000, Pfizer/BionTech > 40.000, AstraZeneca >30.000)47–51. Und genau das braucht es, um potentielle Nebenwirkungen zu erkennen. Auch Langzeitfolgen. Das hört sich zuerst einmal paradox an. Aber aus vergangenen Impfstudien zu anderen Impfungen konnte festgestellt werden, dass Nebenwirkungen nicht erst, sagen wir zwei Jahre nach der Impfung auftreten. Diejenigen, die Nebenwirkungen in den Folgemonaten und -Jahren erlebten, hatten diese bereits nach den ersten 6 Wochen. Und um auch sehr seltene Nebenwirkungen zu erkennen, braucht es keine überlange Studiendauer, sondern eine hohe Teilnehmeranzahl. 44,43,52 Außerdem möchte ich hier erneut erwähnen, dass mRNA vom Körper sehr schnell abgebaut wird. Ein kleiner Vergleich:

Bei Verdacht auf Diabetes wird mittels einem Atemtest gemessen, wie gut der Körper Zucker (Glucose) verarbeiten kann. Hier trinkt der oder die Glückliche einen Zuckersaft. Dann wird in bestimmten Zeitintervallen die Zuckerkonzentration im Atem gemessen.

Auch bei diesem Zuckertest richtet man sich nach dem Stoffwechsel und misst nicht erst eine Woche später, sondern passend zu dem Molekül. 53

Nichts desto trotz werden Medikament und Impfungen auch nach der Zulassung am Markt beobachtet. Das nennt man die Phase 4 (IV). 54

Außerdem kann man Nebenwirkungen selber melden! Das trifft natürlich für alle Medikamente und Impfungen zu. Die Links für Deutschland, Österreich und der Schweiz kannst du den Shownotes entnehmen (siehe unten).

 

Was man mittlerweile schon beobachten konnte, sind Langzeitfolgen einer erfolgten Coronainfektion! Um paar Beispiele zu nennen, wäre hier das höhere Risiko für eine chronischen Niereninsuffizienz, Leberfunktionsstörungen, unzureichende Sauerstoffsättigung (ARDS: Acute Respiratory Distress Syndrome), neurologische Symptome und Gedächtnisprobleme. 55,56

 

Nummer 3 der großen Bedenken:

Macht die Impfung unfruchtbar?

Die Fruchtbarkeit ist natürlich ein sehr heikles Thema. Es wird eine Herdenimmunität von 60 – 72% angestrebt- sei das durch eine vergangen Infektion, oder durch eine Impfung. Wir hätten ein großes großes Problem, wenn dies unfruchtbar machen würde. 57 Was hat es damit auf sich?

Die Unfruchtbarkeitstheorie ist folgende:

Die mRNA – der Postbote – übermittelt den Bauplan für das Spikeprotein des Coronavirus. Das Krönchen. Als Folge dessen erkennen die Zellen des Immunsystem das Krönchen und bildet Antikörper gegen dieses Krönchen. So weit so gut. Laut der Unfruchtbarkeitstheorie hat das Krönchen-protein aber an manchen Positionen die gleichen Bausteine wie das Protein syncytin-1. Und das ist wichtig für die Plazentabildung. Die Befürchtung ist, dass wenn sich Krönchen und Plazentaprotein ähnlich sind, die Antikörper sich nicht nur gegen das Corona-krönchen-protein, sondern auch gegen das Plazentaprotein richten. Damit wäre die Plazentabildung beeinträchtigt und keine befruchtete Eizelle kann sich einnisten. 58–62

So. Das ist die Theorie. Schauen wir uns das an.

Ja, an manchen Stellen haben das Plazenta-protein und das Krönchen-protein die gleichen Bausteine. 58–62,63 Das wäre auch anders sehr schwierig.

Denn zum Aufbau von jeglichen Proteinen hat der Körper nur 20 verschiedene Bausteine zu Verfügung. Sogenannte Aminosäuren. Das Krönchen-protein besteht aus 1273 Bausteinen 64, das Plazentaprotein aus 538 Bausteinen. 65 Bei so vielen Bausteinen lässt es sich nicht vermeiden, dass sie bei verschiedenen Proteinen mal an der gleichen Stelle sitzen. Es ist ähnlich wie das Alphabet. Das Alphabet hat ohne Umlaute 26 Buchstaben. Daraus bilden sich viele verschiedene Wörter. Und manchmal kommt es vor, dass die gleichen Buchstaben an der gleichen Stelle stehen.

Zum Beispiel Banane und Kumpane. Oder die Traube und der Glaube. Oder Beere und die Leere. Schluss mit dem Obstsalat.

Nur weil sich die gleichen Bausteine an der gleichen Stelle befinden, wird niemand mit einer Banane in der Bar einen trinken gehen und niemand wird eine Glaubensgemeinschaft für Trauben aufstellen.

 

Das Krönchen-protein und das Plazentaprotein haben an manchen Stellen die gleichen Bausteine. Dennoch unterscheiden sie sich Großteils. Aus diesem Grund besteht keine realistische Gefahr, dass die Antikörper gegen das Krönchen-protein das Plazentaprotein angreifen.

Wenn dem so wäre, dann müsste man dieses Problem bei den Frauen sehen, die bereits eine Coronainfektion durchgemacht haben. Schließlich haben auch sie Kontakt mit dem Krönchen-protein gehabt und Antikörper dagegen gebildet. Aber es gibt keinen wissenschaftlichen Hinweis, dass die Fruchtbarkeit bei diesen Frauen beeinträchtigt ist. 58–62,63 Im Gegenteil: Für die Impfstudien hat man nur nicht schwangere Frauen eingeschlossen. Und trotzdem gab es paar „Hoppalas“ ,also unerwartete Schwangerschaften, während der Studie. 66

 

Zu guter Letzt zu den Mutanten:

Bedenken Nummer 4. Sind die aktuellen Impfstoffe wirksam gegen Mutanten des Corona-Virus?

 

Natürlich kann man nicht in die Zukunft schauen und wissen, ob, bzw. welche Mutanten auftauchen und wie sie auf die Impfstoffe reagieren. Für die aktuell bekannten Mutanten schaut es so aus, als ob der BioNTech/Pfizer-Impfstoff, sowie Moderna-Impfstoff gut wirkt. Allerdings nicht ganz so gut wie gegen die ursprüngliche Variante. Wir müssen aktuell noch abwarten, um mehr dazu sagen zu können. 67,68

 

Was ist nun noch zu klären?

Wie lange ist man immun? Können die geimpften Personen den Coronavirus trotzdem weitergeben, auch wenn sie selbst nicht daran erkranken?

 

Wie lange die Immunität nach einer Impfung anhält ist aktuell noch nicht absehbar.69,70 Es gilt noch paar Fragen zu klären. Auch die Mutanten spielen dabei eine Rolle.

Könnten geimpfte Personen den Virus verbreiten, ohne selbst daran zu erkranken?

Auch hier muss noch einiges an Forschung betrieben werden. Aber die ersten Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Weiterverbreitung, die Transmission, durch die Impfung erheblich verringert wird. 57,71–73

 

Zusammenfassung

Die Impfungen gegen Corona der Firmen BioNTech Pfizer, Moderna und AstraZeneca zählen zu der aktiven Immunisierung. Im Gegensatz zu anderen aktiven Immunisierungen werden nicht schwache oder inaktive Krankheitserreger geimpft, sondern nur der Bauplan für das Krönchen-protein, das eine Immunantwort hervorruft. Die schnelle Zulassung verdanken wir unbürokratischen Handeln und der noch nie dagewesenen Zusammenarbeit auf der ganzen Welt. mRNA-Impfungen können die DNA nicht verändern und haben laut aktuellen wissenschaftlichen Kenntnissen keinen Einfluss auf die Fruchtbarkeit. Langzeitfolgen sind in der Regel schon in den ersten sechs Wochen absehbar und sind deshalb nicht in weiterer Zukunft zu befürchten. Laut ersten Studien sind die Impfstoffe gegen die aktuellen Mutaten wirksam, wenn auch nicht so effektiv. Die Entwicklung mit Mutanten wird noch ganz genau beobachtet werden.

 

Fun Facts

Im katholischen Glauben gibt es eine Schutzpatronin namens Hl. Corona. Diese ist die Schutzpatronin für Geschäftsleute, aber auch gegen Seuchen. 74 Mh, Naja…. Ich greif dann lieber zur Impfung.

 

In dem Disneyfilm „Rapunzel – Neu verföhnt“ ist Rapunzel in einem Turm eingeschlossen. Nix neues. Allerdings heißt dieses Königreich Corona! Falls dir die Ideen ausgehen, was du zu Hause machen kannst, außer Podcast hören, dann lass dich doch von Rapunzel inspirieren. 😉 75,76

 

Nächstes Mal bei Wunderwelt Körper: Intervallfasten. Sind wir um eine sinnfreie Diät reicher, oder ist da wirklich etwas dran?

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Alle Shownotes inklusive Transkript und Quellen findest du wie immer auf www.wunderweltkoerper.com. Auch diesmal habe ich weitere Details in die Klammern gepackt, falls du mehr Interesse daran hast. Folge dem Link in der Podcastbeschreibung.

Bis zum nächsten Mal bei Wunderwelt Körper!

Servus und Baba

 

 

Nebenwirkungen in Österreich melden: https://nebenwirkung.basg.gv.at/

Nebenwirkungen in Deutschland melden: https://nebenwirkungen.bund.de/nw/DE/home/home_node.html

Nebenwirkungen in der Schweiz melden: https://www.swissmedic.ch/swissmedic/de/home/humanarzneimittel/marktueberwachung/pharmacovigilance/formulare.html

 

 

 

 

 

 

 

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